Warum Wi De Kom


Grundlage unserer Methodik ist der ganzheitliche Ansatz und das Erkennen und Bewusstmachen von Schiefstellungen und die daraus resultierenden Fehlbewegungen. Die Tatsache, dass eine bedeutende Zahl dieser Unregelmäßigkeiten auf den Ablauf des Geburtsvorgang zurückgeführt werden können (jedoch nicht angeboren sind!), führt zu dem etwas provokativen Untertitel:

• vom „verzogenen“ Baby zum perfekten Ersatzteillager

Bei den kleinen Babys kann man schon sehen, wie „verdreht“ sie sind. Man muss es begreifen oder erfassen (beide Begriffe haben etwas mit Berührung zu tun!)

Wenn die kleinen Kinder krabbeln oder laufen lernen, kann man feststellen, dass etwas, im wahrsten Sinne des Wortes, schief läuft.

Einschränkungen im Hals-Kopf-Bereich; Skoliose in der Wirbelsäule, Verdrehungen in den Gelenken; Hüftdysplasie; X- und O-Beine; Knick-, Senk-, Spreiz-, Spitz- und Klump- Füße sind mehr oder wenige asymmetrische Spiegelbilder einer solchen Schiefstellung.

Der Mensch ist von seiner Statur her dazu konzipiert, den Kopf in der aufrechten Körperhaltung exakt über dem Körperschwerpunkt zu haben. Das bedeutet, dass eine Asymmetrie unten zum Ausgleich eine Gegenbewegung oben bedingt. Diese fehlerhaften Abläufe werden unbewusst vollzogen und führen zu einer manifestierten Fehlhaltung. Da der Körper sehr viel überspielt, treten die schmerzlichen Folgen erst verzögert auf.

Das eigentliche Problem ist aber, dass speziell im Bereich der Wirbelsäule die kompletten Informationen des Körpers fließen, da durch das Rückgrat alle Nervenbahnen zum Gehirn und umgekehrt verlaufen. Daher kann eine Fehlstellung eines Wirbels zu einer Störung der ständigen „Datenübertragung“ zwischen den Organen und dem Gehirn führen. Funktionsaufträge vom Gehirn zu den ausführenden Organen werden u. U. unvollständig übermittelt oder falsch interpretiert, bzw. Alarmsignale über Funktionsstörungen, die eigentlich zum Gehirn gelangen sollen, bleiben „auf der Strecke“. So kann es unter Umständen zu einer Organ-Fehlfunktion oder gar einer ernsthaften organischen Krankheit kommen, die ihre Ursache gar nicht in dem Organ selber hat.

Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass unter Umständen eine Mangel- oder Funktionserkrankung des Organs durch Korrektur einer Blockade, welche wiederum nur durch einen falsch stehenden Wirbel verursacht wurde, aufgehoben werden kann, und das Organ sich danach wieder regeneriert!

Wenn man nun den Gedanken logisch weiterverfolgt, erscheint es wichtig und lohnend, und auch durchaus möglich, über Beobachtung des Gangbildes von klein an, über Korrektur von unrunden Bewegungen und Schulung des „aufrechten Ganges“ sowie Anwendung, Weiterentwicklung und Schulung von Selbsthilfeübungen zur Vermeidung von Fehlhaltung und zum Ausgleich von berufsbedingten asymmetrischen Belastungen schon im Vorfeld das Auftreten von eventuellen schmerzlichen Erfahrungen einzuschränken, möglichst ganz zu vermeiden.

Wir arbeiten ständig daran, bestehende technische Möglichkeiten wie etwa die Videoaufzeichnung des Bewegungsablaufes oder die Messung des Auftrittsverhaltens der Füße beim Gehen, kontinuierlich in unsere täglichen Anwendungen einzubinden. Dies werden wir auch in Zukunft zum Wohle unserer Klienten so halten, eher noch intensivieren!